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Warrumbungle

Wir steuern Coonabarabran an, kaufen ein und essen dort. Im Warrumbungle NP nehmen wir den ersten Aussichtspunkt, den Whitegum Lookout, als Schlafplatz.

 

Am Morgen sind wir um 9 Uhr am Visitor Center. Doch wir erhalten schlechte Nachrichten: Ein Staubsturm zieht über die Gegend bis an die Küste. Alle längeren Wanderungen sind geschlossen wegen des Sturms selbst und der Feuergefahr.

 

Am Canyon Parkplatz frühstücken wir, gehen dann auf dem Nature Trail. Dabei scheuchen wir Kängurus auf, die sich an kühlen Stellen im Schatten von Felsen aufhalten. Die Landschaft hier zeigt auf diesem kurzen Trail schon hübsche Seiten, aus dem Canyon und von oben. Wir fahren zum Waremba Parkplatz, werden aber von aufkommenden starken Böen ins Auto getrieben. Ein Picnic gelingt wieder am Canyon. Dann gehen wir noch die sehr kurze Runde am Visitor Center, die aber nicht so interessant ist.

 

Also nochmal zum Waremba Parkplatz. Es klart ein wenig auf, der Wind lässt nach. Es ist 16 Uhr, das Visitor Center schließt. Also trauen wir uns auf den Split Rock Circuit. Hier geht's hoch am Rock entlang. Wir haben eine Zeitlang bessere Sicht, der blaue Himmel hat weniger Staubfarbe. Wir erklimmen auch den Gipfel und sehen im Südosten unsere beabsichtigten Wanderziele für morgen. Die Böen werden wieder stärker, mehr Staub verschlechtert die Sicht. Aber ohne Gefahr kommen wir zurück zum Auto, kochen und schlafen am Canyon.

 

Neuer Morgen und alles ist gut. Frühstück am frühen Morgen, der Wanderparkplatz Pincham ist nun geöffnet. Wir wandern zu den Grand High Tops. Auf dem Weg lassen wir uns den Goulds Circuit mit dem Fabor Tor und dem Macha Tor, felsigen Aussichtspunkten nicht entgehen. Höhenmeter stecken in dieser Wanderung, es geht immer wieder auf und ab.

 

Das Highlight der Grand High Tops ist das Breadknife. Diese Felsmauer ist wirklich schmal und hoch. Auf einem begehbaren Stück im Breadknife Gap wir das richtig deutlich. Dann winkt der Gipfel des Mount Bluff. Diese 400 Hm als Abstecher? Na gut. Und wir freuen uns über unsere Entscheidung. Sehr schöne Landschaft hier!

 

Das letzte Stück der Runde hat keine großen Ausblicke mehr, aber Kängurus und Warane sind aktiv. Der Waran, der sich an einem Baumstamm vor uns in Sicherheit bringt, ist knapp 2m lang, sehr beeindruckend.

 

Auf der Fahrt in Richtung Blue Mountains nutzen wir fröhlich eine Dusche an einer Tankstelle. Wir essen in Dubbo japanisch und schlafen nicht weit weg.

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